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Yvonne Stamm-Ahmala
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Gründer der Homöopathie


Paracelsus

Philippus Theophrastus Auroleus Bombast von Hohenheim, genannt Paracelsus, wurde vermutlich am 10.11.1493 in Elgg bei Einsiedeln SZ geboren. Er starb am 24.09.1541 in Salzburg. Er studierte Medizin an der Universität in Basel und reiste als Wundarzt über mehrere Jahre durch Europa. Er beschränkte sich nicht nur auf die Medizin, denn er war auch Alchemist, Astrologe, Philosoph und Mystiker. Er war überzeugt, dass die Gesundheit des Menschen sich nicht nur auf den Körper beschränkt sondern auch die Psyche und Umwelteinflüsse berücksichtigt werden müssen.

Er interessiert sich sehr für die Herstellug und Wirkung von Arzneien und versuchte nach Ähnlichkeiten zwischen Wirkungsweise und Erscheinungsbild einer Pflanze. Auch versuchte er Gifte, durch Verdünnung unschädlich zu machen um eine heilende Wirkung zu entfalten. Seiner Erkenntnis, dass eine sehr geringe Dosis eines Giftes heilende Wirkung hat, verdanken wir sehr viel in der Medizin. 

Paracelsus mischte die Wirkstoffe nicht, da es zu unvorhersehrbaren Wirkungen kommen kann. Möglichweise verursacht die Mischung zweier Stoffe eine Aufhebung der Wirkung oder es entwickelt sich ein neues Gift.

                     
 
Similia similibus curentur - Ähnliches wird mit Ähnlichem geheilt. Paracelsus

Paracelsus hat noch heute einen grossen Einfluss auf die Medizin und ist allgegenwärtig, denn viele Apotheken oder auch Krankenhäuser tragen seinen Namen.
 




Samuel Hahnemann


Christian Friedrich Samuel Hahnemann wurde am 10.04.1755 in Meissen als Sohn eines Porzellanmalers geboren.  Sein bewegtes Leben endete am 02.07.1843 in Paris, wo er mit seiner zweiten Frau lebte.

Hahnemann studierte Medizin an der Universität in Leipzig, sein Geld verdiente er in der Zeit mit Sprachunterricht und dem Übersetzen von medizinischen und physiologischen Werken ins Deutsche. Lange blieb Hahnemann nie an einem Ort und es zog ihn weiter. So kam er nach Dessau wo er seine erste Frau, eine Apothekerstochter, kennenlernte und heiratete.  An manchen Orten hatte er sehr viele Ptienten als praktizierender Arzt und es gab auch Zeiten, in denen er die Familie kaum ernähren konnte trotz seiner Übersetzungsarbeiten.

Hahnemann traf bei seinen Übersetzungen auf die Werke von William Cullen, einem schottischen Arzt, der die Wirkung der Chinarinde beschrieb. Da Hahnemann bei Selbstversuchen mit Chinarinde Wechselfiebersymptome hatte versah er die Übersetzung mit einer Fussnote, dass die Wirkung sich nicht nur auf den Magen beschränkt. Er formulierte vorsichtig die Vermutung, dass die Heilwirkung der Chinarinde möglicherweise im Zusammenhang steht mit den Wirkungen die hervorgerufen weren durch die Einnahme von Chinarinde im gesunden Zustand. Diese Erkenntnis kann man möglicherweise als Anfang der Homöopathie betrachten.                   

In der Zeit von 1801-1803 wechselte Hahnemann wieder den Wohnsitz und blieb dann schliesslich in Schildau. Zu dieser Zeit schrieb er Berichte über die Wirkung von Arzneimitteln und es es gibt schon klare Hinweise auf die Homöopathie, denn er wendete die Arzneien nach dem Ähnlichkeitsgesetz an. Mit der Zeit verringerte er die Dosis der Arznei und berichtete in Aufsätzen über die Wirkung.
Hahnemann machte weiterhin Versuche an sich und Freiwilligen, was genau beschrieben und dokumentiert wurde. 1810 veröffentlichte er das "Organon der rationellen Heilkunde" welche über die Jahre immer wieder überarbeitet wurde und bis heute als "Oragnon der Heilkunst" die Grundlage der Klassischen Homöopathie ist. Dieses Werk beschreibt die Anwendung, Herstellung und Regeln der Homöopathie.

Durch jahrelange Versuche stellte er fest, dass durch Verdünnung und Klopfen, die Wirkung verstärkt wird aber die Nebenwirkungen sich verringern. Es entstand die Potenzierung. Bei diesem Vefahren wird der Wirkstoff verdünnt und geklopft, nach einer genau beschriebenen Anleitung. Durch das Klopfen werden die Moleküle aktiviert und die Wirkstoffe werden in der Trägerflüssigkeit verteilt. Vorzustellen wie eine Emulsion.
 
Hahnemann kehrte für eine Zeitlang wieder nach Leipzig zurück wo er als Dozent an der Universität seine Lehre unterrichtete. Noch immer schrieb er Beiträge in Journalen und seine Anhängerschfat vergrösserte sich zunehmend. Über all die Jahre führte er Prüfungungen mit den verschiedensten Arzneien durch, welche es ermöglichten, die Homöopathische Arzneimittellehre, die Materia Medica, zu verfassen.

Die Lehre des Ähnlichkeitsgesetzes wurde verbreitet und danach behandelt. Hahnemann handelte nach "Simile similibus curantur" und die Erkenntnis von Paracelsus wurde perfektioniert.

In seinen letzten Jahren, die er in Paris mit seiner zweiten Frau verbrachte, war er ein begehrter Arzt. Er starb vermutlich an einer Lungenentzündung im Alter von 88 Jahren. Er wurde auf dem Friedhof Montmartre in Paris beerdigt, doch nach dem Tod seiner Frau wurde er zusammen mit ihr auf dem Friedhof Père Lachaise bestattet. 

An verschiedenen Hahnemann-Schulen wird sein Wissen gelehrt und nach seinen Grundsätzen werden Arzneien hergestellt und gepüft.



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